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Häufige Fragen
Welcher Tagessatz entspricht meinem Gehalt?
Um das Netto eines 75.000 €-Gehalts (rund 45.351 € im Jahr) zu erreichen, genügen etwa 370 € pro Tag bei 200 abrechenbaren Tagen — weil ein Freiberufler keine Renten- und Arbeitslosenbeiträge zahlt.
Warum ist der Break-even-Tagessatz niedriger als gedacht?
Weil Freiberufler keine Renten- und Arbeitslosenbeiträge zahlen. Dadurch bleibt bei gleichem Netto ein niedrigerer Tagessatz — der Betrag "matcht" das Gehalt nur auf dem Papier.
Heißt gleiches Netto auch gleicher Job?
Nein. Derselbe Netto-Betrag kauft als Freiberufler keinen bezahlten Urlaub, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keine gesetzliche Rente und kein Sicherheitsnetz. Ein echter Vergleich liegt deutlich höher als der reine Break-even.
Welche Kosten trägt ein Freiberufler, ein Angestellter aber nicht?
Die volle Kranken- und Pflegeversicherung ohne Arbeitgeberanteil, die eigene Altersvorsorge, Ausfallzeiten ohne Bezahlung und das Unternehmerrisiko. Diese Posten musst Du aus demselben Netto selbst finanzieren.
Wie viele abrechenbare Tage sind realistisch?
Der Rechner nutzt standardmäßig 200 abrechenbare Tage im Jahr — nach Abzug von Urlaub, Krankheit, Akquise und Verwaltung. Weniger Tage bedeuten einen höheren nötigen Tagessatz.
Lohnt sich Freiberuflichkeit finanziell?
Rein finanziell kann sie sich lohnen, wenn Dein Tagessatz deutlich über dem Break-even liegt — genug, um Vorsorge, Ausfallzeiten und Risiko abzudecken. Der Rechner zeigt Dir die Lücke ehrlich, statt nur das Netto zu vergleichen.